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Schnell hat man sich im Sommer bei einem Waldspaziergang oder einem Gang durchs hohe Gras eine Zecke eingefangen. Zecken sind Insekten, die aus Säugetieren und Menschen Blut saugen. Dabei können sie Krankheiten übertragen. Die wichtigsten sind FSME, eine durch Viren verursachte Gehirnentzündung, sowie die bakterielle Erkrankung Borreliose.

Borrelien sind Bakterien, die in Deutschland praktisch ausschließlich die Lyme-Borreliose verursachen. Bei dieser Krankheit bildet sich zunächst am Bißort der Zecke nach einigen Tagen eine kreisrunde Rötung, die im typischen Falle sich nach außen ausbreitet und in der Mitte abblasst (Erythema migrans, Wanderröte). In diesem frühen Stadium ist die Krankheit gut und sicher mit Antibiotika zu behandeln, das heißt:

Suchen Sie Ihren Arzt auf!!

Wird dieses Stadium verpasst, entwickelt sich oft nach Wochen bis Monaten ein schwierig zu interpretierendes Krankheitsbild mit Rücken- und Gelenkschmerzen, Entzündungen innerer Organe (Nerven, Herz, Nieren). Unterstützung bei der Diagnose bieten hier Tests aus dem Blut.

Wichtig ist auch, nach deren Bemerken die Zecke schnell zu entfernen. Kommt es dennoch zu Hautsymptomen, sollte man im Zweifelfall den Arzt konsultieren.

Eine Impfung gegen Borrelien gibt es nicht.

Autor: Dr. med. Heinz Rauch
Internist, Psychotherapie, Diabetologie
Tel. 0621/59581 100
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